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8 Tipps um Seekrankheit auf dem Boot zu vermeiden

4 November 2020

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8 Tipps um Seekrankheit auf dem Boot zu vermeiden

Steht demnächst ein Segelboot-Trip an, aber Sie haben Angst, seekrank zu werden, und wissen nicht, wie Sie eine Seekrankheit verhindern können?

Seekrankheit ist eine Unterform der Reisekrankheit wird als eine echte Krankheit angesehen. Das Auftreten und die Häufigkeit ist abhängig von verschiedenen Kriterien wie Fahrzeit, Seegang, Wetter und dem Zustand des Bootes. Die Reisekrankheit unterliegt jedoch keinen festen Regeln – vom erfahrenen Berufssegler bis hin zum durchschnittlichen Bootsfahrer – sie betrifft jeden. 

Zum Glück bietet dieser Artikel 8 Tipps zur Vorbeugung der Seekrankheit.

großes Seegelboot auf dem Meer

Was ist Seekrankheit eigentlich?

Die Ursachen der Seekrankheit sind komplex. Die Krankheit wird durch einen Unterschied zwischen dem, was das Auge sieht, und dem, was der Körper fühlt, verursacht. Dennoch kann diese Unannehmlichkeit relativ schnell, innerhalb von 48h,  behoben werden.

Die Anzeichen von Seekrankheit sind je nach Körperform und Toleranz sehr unterschiedlich. Die ersten Anzeichen sind etwa Gleichgewichtsverlust, Schwindel, Übelkeit oder Erbrechen, wenn Sie während des Segelns vielen Umweltreizen ausgesetzt sind. 

Damit der Segeltrip zu einem gelungen Ausflug wird, ist es gut, ein paar Tricks zur Vorbeugung der Seekrankheit zu kennen.

zwei Frauen am Steuer auf einem Boot im Meer

Eine altbewährte Seemannsregel:

Wie jeder Segler weiß, gibt es vier Hauptfaktoren, die die Seekrankheit verursachen können: Müdigkeit, Kälte, Hunger und Angst. 

Daher gilt: Schlafen Sie gut, ziehen Sie sich ordentlich an, ernähren Sie sich ausgewogen und leicht, entspannen Sie sich und passen Sie gut auf sich auf.

1 – Tief einatmen

Legen Sie sich in die Mitte des Bootes auf den Rücken. Legen Sie dann Ihre Hand auf die obere Brust und die andere Hand auf den Bauch, oberhalb der Taille. Atmen Sie sanft durch die Nase ein und langsam durch den Mund aus.

2 – Die Mitte des Bootes fokussieren

Versuchen Sie sich in der Mitte des Bootes aufzuhalten, falls Sie sich seekrank fühlen, denn hier ist die Stabilität am besten. Das ermöglicht Ihnen, während der Fahrt weniger von den Wellen und Bewegungen des Schiffs zu spüren.

Bootssteuer aus Holz auf dem Meer

3 – Fixierung des Horizonts

Um Ihrer Seekrankheit vorzubeugen, kann es eine gute Idee sein, den Horizont zu fixieren. Das minimiert nicht nur die Übelkeit (und kann diese sogar verschwinden lassen), sondern hilft auch, Ihren Geist zu konzentrieren.

4 – Ruhe und gute Laune bewahren

Ist das Problem bereits da, macht Wut die Dinge nicht besser – ganz im Gegenteil. Angst und Unsicherheit fördern die Seekrankheit und führen im schlimmsten Fall zu Panikattacken. Atmen Sie sanft und bewahren Sie eine positive Haltung in allen Situationen!

5 – Leichte Kost wählen

Vor dem Auslaufen aufs Meer ist eine leichte Ernährung sehr zu empfehlen. Sie sollten eine fettarme Mahlzeit bevorzugen, welche die Verdauung nicht so beansprucht. Andererseits kann das Hungergefühl die Sache noch schlimmer machen. Daher empfiehlt es sich nicht, mit leerem Magen anzukommen. Eine gute Balance zwischen dem was Sie essen und der Menge des Essen muss gefunden werden!

Viele kleine Boote vor einem Hafen mit einer weißen Stadt und Bergen im Hintergrund

6 – Alkohol- und Zigarettenverzicht

Wenn Sie unter Seekrankheit leiden, fügen Sie ihrem Körper bitte keine zusätzlichen Belastungen hinzu. Wir raten Ihnen daher dringend vom Konsum von Alkohol und/oder Zigaretten ab, da dieser Ihren ohnehin schon stark beanspruchten Körper beeinträchtigen könnte.

7 – Pausen einlegen und ausruhen

Das ist weit mehr als nur ein Trick, denn Pausen sind bei einem Segeltrip unerlässlich. Die Müdigkeit verschlimmert die Seekrankheit stark. Daher ist notwendig, sich vor und während des Segelausfluges auszuruhen. Regelmäßige Nickerchen beruhigen und helfen, das unangenehme Gefühl der Seekrankheit zu verringern.

8 – Warm anziehen

Das Kältegefühl verstärkt die Symptome der Seekrankheit, deshalb ist es wichtig, sich richtig zu bedecken. Weder zu warm im heißen Sommer noch zu kalt im frischen Wind.

Eine gute körperlicher Verfassung, richtige Kleidung, genügend Ruhe und gute Laune, verringern das Risiko, seekrank zu werden.

Wenn Sie diese Tipps befolgen sollte ihrem Segeltörn nichts mehr im Wege stehen!

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